Filmarchiv hans bach Lichtspiele

Der Teufel mit der weißen Weste

Sonntag, 12. November 2017, 20:00 Uhr

Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

ESSEN + Kino 25 EURO Reservierungen bis Freitag, 10. November T 05512 2312, This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

 

 

"Der Teufel mit der weißen Weste" (Originaltitel: Le Doulos) ist ein französisch-italienischer Kriminalfilm aus dem Jahr 1962. Es ist eine Verfilmung des Romans Le Doulos von Pierre Lesou. Das Drehbuch schrieb Jean-Pierre Melville, der auch Regie führte. In den Hauptrollen sind Jean-Paul Belmondo und Serge Reggiani zu sehen. Der Gangster Maurice Faugel hat eine lange Haftstrafe abgesessen. Nach seiner Entlassung hat er neue kriminelle Pläne. Er erschießt und beraubt einen Hehler, der eine Freundin von ihm ermordet hat. Während er mit seinem Kumpan Rémy die Villa eines reichen Mannes überfällt, prügelt Silien aus Faugels Freundin Thérese die Adresse des Opfers heraus. Später wird er bei dem Einbruch von der Polizei überrascht, kann aber zunächst entkommen. Er und Rémy werden angeschossen, sein Kumpan überlebt nicht.

Als Faugel verhaftet wird, ist er davon überzeugt, dass ihn Silien, von dem er das Einbruchswerkzeug bekommen hat, verraten hat. Deshalb beauftragt er Kern, den er im Gefängnis kennenlernt, Silien zu ermorden. Auch Silien wird verhaftet und verhört, er rückt allerdings keine Informationen heraus. Tatsächlich ist aber seine Freundin Thérèse die Verräterin. Dies weiß Silien, der Thérèse gemeinsam mit Jean tötet und den Mord an dem Hehler zwei anderen Gangstern, die er ebenfalls tötet, in die Schuhe schiebt, um Faugel dadurch aus dem Gefängnis zu holen. Nachdem Faugel die Wahrheit erfahren hat, versucht er Kern aufzuhalten. Dabei wird er von diesem in Siliens Haus erschossen. Silien, der den sterbenden Faugel findet, kann zwar Kern erschießen, wird aber von diesem ebenfalls tödlich getroffen.

 

Wilde Maus

Sonntag, 1. Oktober 2017, 20:00 Uhr 
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Das Leben eines arbeitslosen Musikkritikers gerät innerhalb weniger Tage aus allen Fugen.

 

 

Als der fünfzigjährige Georg seinen Job als Musikkritiker bei einer Wiener Zeitung verliert, verheimlicht er dies seiner jüngeren Frau Johanna, die ein Kind von ihm will. Er startet nächtliche Rachefeldzüge gegen seinen ehemaligen Chef, die als kleine Sachbeschädigungen beginnen, sich dann aber zu größeren Anschlägen steigern. Tagsüber verbringt er seine Zeit im Prater und trifft dort seinen ehemaligen Mitschüler Erich, der ebenfalls arbeitslos ist. Gemeinsam mit ihm und seiner rumänischen Freundin Nicoletta beginnt er eine alte Achterbahn zu renovieren. Innerhalb weniger Tage gerät sein Leben vollkommen aus allen Fugen.


AUT 2016, 103 Min

Darsteller: Josef Hader, Pia Hierzegger, Jörg Hartmann, Denis Moschitto, Georg Friedrich, Crina Semciuc, Nora von Waldstätten

Regie: Josef Hader

FSK 12

   

BIUTIFUL

Sonntag, 5. Februar 2017, 20:00 Uhr 
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Glaube, Liebe, Hoffnung und ein unglaublich starker Javier Bardem in der Hauptrolle: Alejandro González Iñárritus (Babel) Ode an das Überleben in Barcelona - Golden-Globe-gekrönt und zweifach Oscar-nominiert

 

 

SPA / MEX 2010, 147 Min

Darsteller: Javier Bardem, Luo Jin, Maricel Álvarez, Hanaa Bouchaib

Regie: Alejandro González Iñárritu

FSK 16

 

"Barcelona ist die Königin von Europa“, meint Alejandro González Iñárritu. "Sie ist wahrhaftig schön, aber wie jede Königin hat sie auch eine weitere Seite, die viel interessanter ist als ihre offensichtliche und manchmal langweilige, bürgerliche Schönheit, die jeder Tourist und Postkartenfotograf verehrt.“ Hier, hinter der feurigen Kulisse aus Kitsch, Gaudí-Romantik und Rambla-Action, lebt Uxbal (Javier Bardem): Er ist, was man wohl eine "zwielichtige Existenz“ nennen würde, Uxbal ist ein Kleinkrimineller, er betrügt, hehlt, handelt mit Drogen ... was immer sich so anbietet. Sein Leben ist zwar spannend und aufregend, aber nicht besonders lustig: Was er macht, macht er vor allem, um seinen Kindern Ana (Hanaa Bouchaib) und Mateo (Eduard Fernández) eine halbwegs gute Existenz zu bieten. Er liebt die beiden über alles, von deren Mutter Maramba (Maricel Álvarez) lebt Uxbal schon seit längerem getrennt - ihre psychische Krankheit hat die Beziehung zerrüttet.
Uxbal ist es gewohnt, was auszuhalten, er ist hart im Nehmen, sein Leben ist vor allem ein täglicher Überlebenskampf. Aber die Schmerzen, die er seit Wochen im Unterbauch verspürt, sind irgendwann mal nicht mehr so leicht wegzustecken, auch nicht mit chemischer Hilfe. Der widerwillig konsultierte Arzt kontert mit einer niederschmetternden Diagnose: Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium. Uxbal wird nur noch wenige Monate, vielleicht nur Wochen zu leben haben. 
Wenn er nicht mehr ist, was soll dann aus Ana und Mateo werden? Seine letzte Zeit auf Erden wird Uxbal für deren Zukunft verwenden, für nichts anderes als das. Er versucht, neue Deals abzuschließen, sich vielleicht auch wieder Maramba anzunähern, und auch wenn nichts davon wirklich funktioniert, hält er an seiner Liebe fest - bis zum Ende ...

"Papa, wie schreibt man ,beautiful’?“ will Ana beim Hausübungmachen wissen. Und mit dem Brustton der Überzeugung antwortet Uxbal liebevoll: "B-I-U-T-I-F-U-L!“ Die Seele eines Mannes, in einem Wort: Offiziell auf dem falschen Weg, aber erfüllt vom Sinn dessen, was er tut. Der mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu (Amores perros, 21 Gramm, Babel) erzählt in seinem enorm kraftvollen, mehrfach preisgekrönten Film eine ebenso heftige wie poetische Geschichte, die trotz der Schwere der Thematik viel mehr verzaubert als runterzieht. Iñárritu: „Unsere Existenz, so kurzlebig wie das Aufblitzen eines Sterns, offenbart uns ihre unbeschreibliche Kürze erst, wenn wir dem Tod nahe sind. Wo gehen wir hin und in was verwandeln wir uns, wenn wir diese Welt verlassen? In die Erinnerung anderer.“

Text:  Kurt Zechner

   

Vor der Morgenröte

Sonntag, 4. Dezember 2016, 20:00 Uhr
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Vor der Morgenröte" erzählt episodisch aus dem Leben des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig im Exil. Auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhms wird er in die Emigration getrieben und verzweifelt angesichts des Wissens um den Untergang Europas, den er schon früh voraussieht.

 

 

AUT, FRA, DEU/2016, 106 Min

Darsteller: Josef Hader, Barbara Sukowa, Aenne Schwarz, Matthias Brandt, Charly Hübner

Regie: Maria Schrader

Verleih: Filmladen

FSK 0

   

Hasch mich, ich bin der Mörder

Sonntag, 8. Jänner 2017, 20:00 Uhr 
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Antoine Brisebard ist Bühnenautor und probt seine Stücke hin und wieder mal mit seinem Anwalt und Freund Adrien.
Dass eine ganz spezielle Probe, in der ein Mann niedergeschossen wird, Brisebard zu einem echten Mord verhilft, kann bisher niemand wissen.Brisebard wird nämlich von Jo, einem skrupellosen Gangster, erpresst. Als dieser eines nachts auftaucht, erschießt ihn Brisebard. Wohin aber mit der Leiche?

 

 

FRA, 1971, 85 Min

Darsteller: Louis de Funès, Claude Gensac, Michel Galabru

Regie: Jean Girault

FSK 12

   

Wolken ziehen vorüber (Kauas pilvet karkaavat)

Sonntag, 6. November 2016, 20:00 Uhr (OMU)
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Als die Gesetze der Ökonomie und die Machenschaften windiger Geschäftsmänner die Besitzerin des Restaurants „Dubrovnik” zum Verkauf zwingen, findet sich Ilona, die Oberkellnerin des einstmals renommierten Restaurants, auf der Straße wieder. Mit ihrem Ehemann Lauri muß sie sich der harten Realität der Arbeitslosigkeit stellen. Und ihre Lage wird von Tag zu Tag schlechter und schlechter. Ilona trifft Melartin, den ehemaligen Portier des „Dubrovnik”, der ihr vorschlägt, selbst ein Lokal zu eröffnen. Nur das kleine, unbedeutende Detail der Finanzierung steht noch zur Klärung aus...

 

 

Regisseur: Aki Kaurismäki
Musik: Shelley Fisher

96min, Finnland, Deutschland, Frankreich 1996
FSK 12

   

The man who fell to earth

Sonntag, 6. März 2016, 20:00 Uhr (OMU)
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

 

Der humanoid-reptiloide Außerirdische Newton „fällt“ zur Erde, um Wasser für seinen Wüstenplaneten zu finden, und gründet mittels mehrerer Grundlagenpatente die Firma World Enterprises, ein High-Tech-Milliardenunternehmen, um ein Rückkehr-Raumschiff bauen zu können. Dank seiner verfeinerten Intelligenz, die ihm empathische und telepathische Einblicke ermöglicht, studiert er die vielschichtigen Wege zur Macht und wendet sie optimal an.

Auf seiner Forschungsreise tief in den US-amerikanischen Way of Success ergibt er sich der Liebe der Kleinstadtbewohnerin Mary-Lou und zerbricht schlussendlich an der Rücksichtslosigkeit, Oberflächlichkeit, Schnelllebigkeit und Brutalität der menschlichen Zivilisation sowie an seinem eigenen Versuch, in ein Schema zu passen. Erblindet, zynisch, enttarnt, missbraucht, weggesperrt und desillusioniert endet Newton als ein Erdbewohner unter vielen, als Alien, der seine Wurzeln und seine Fähigkeiten verloren hat.

   

Lemmy

Sonntag, 7. Februar 2016, 20:00 Uhr (OMU)
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €


 

Das unglaubliche Leben des legendären Heavy Metal-Pioniers Lemmy Kilmister, Frontmann der Band Motörhead.

Seit mehr als vier Jahrzehnten kreuzt Lemmys von Drogen und rauer Stimme gekennzeichnete Karriere einschlägige Momente der Rock-Geschichte: Er sah die Beatles im Cavern Club, arbeitete als Roadie für Jimi Hendrix, unterrichtete Sid Vicious und spielte sowohl in Merseybeat und Psychedelic Rock Bands, bevor er die Grundlage für die Metalmusik legte und schließlich “Motörhead” ins Leben rief. Währenddessen inspirierte er weitere Showgrößen des Rock’n’Roll wie z.B. Dave Grohl, Slash und Metallica – alle sind in “Lemmy” vertreten, neben Ozzy Osbourne, Alice Cooper und vielen weiteren. Dieser Film zeigt den "Godfather of Heavy Metal", der selbst stets darauf bestand Rock'n'Roll und keinen Metal zu spielen, hautnah, unverfälscht und auf eine enorm humorvolle Art und Weise!

 

US Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Dokumentarfilm, Musikfilm

 

   

Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa

Sonntag, 3. Mai 2015, 20.00 Uhr
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: € 5


 

Sympathisch schräge Tragikomödie mit den Jungstars von 1992 Leonardo di Caprio (erste Oscarnominierung) und Johnny Depp.

In einer Kleinstadt in Iowa träumt Gilbert Grape von der großen weiten Welt. Doch es gibt nicht nur ein Hindernis, das in an der Erfüllung seiner Träume hindert. Seine gut 250 kg wiegende Mutter kann seit Jahren weder Haus noch Sofa verlassen. Außerdem gibt es da noch zwei Schwestern und den geistig zurückgebliebenen Bruder Arnie, um den sich Gilbert kümmern muss. Doch als ein durchfahrender Wagen mit Motorschaden in der Stadt hängenbleibt. tritt mit Becky plötzlich Sonne in Gilberts Leben.

 

Regie: Lasse Halström

Darsteller: Johnny Depp, Leonardo DiCaprio, Darlene Cates, Juliette Lewis, Mary Steenburgen

USA 1992, 113 Minuten, FSK 6 Jahre

 

 

   

Rush

Sonntag, 12. April 2015, 20.00 Uhr
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: € 5


 

1976. Ein dramatisches Duell zwischen James Hunt und Niki Lauda. Beide sind sie Weltklasse-Rennfahrer und völlig unterschiedliche Persönlichkeiten: Brite Hunt ist ein großspuriger Playboy, dem Alkohol und Frauengeschichten immer wichtiger scheinen als ernsthafte Rennarbeit. Er ist der Rockstar des Formel-1-Zirkus, verheiratet mit dem berühmtsten Model der damaligen Welt. Niki Lauda ist sein kühler, berechnender, aber brillianter Gegenspieler. Am Nürburgring wird klar, dass es hier um mehr als nur den Weltmeistertitel geht. Es geht um das Leben selbst.

 

Regie: Ron Howard
Drehbuch:
Peter Morgan

Darsteller: Daniel Brühl, Chris Hemsworth, Alexandra Maria Lara, Olivia Wilde

USA 2013, 123 Minuten, deutsche Fassung, FSK 12 Jahre

 

 

   

The Big Lebowski

Sonntag, 1. März 2015, 20.00 Uhr
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: € 5

 

 

Leider gibt es noch immer allzu viele arme Menschen, die den genialen Nichtstuer Lebowski, den einzig wahren Dude dieser Welt, noch immer nicht kennen. Doch zum Glück springt hans bach mal wieder ein und präsentiert im März diesen genußreichen cineastischen Nachhhilfeunterricht. Für alle, die schon mitsprechen können: Trotzdem kommen, denn nirgends kommt der Dude besser als mit Flüssigbrot im Jöslar.

 

Zum Inhalt:

Der Nichtsnutz 'The Dude' Lebowski (Jeff Bridges) und seine skurrilen Bowlingfreunde (John Goodman, Steve Buscemi) werden durch eine Verwechslung in eine irrwitzige Entführungsgeschichte der Coen-Brüder verwickelt.

 

Regie: Joel Coen

Alterseinstufung: Freigegeben ab 12 Jahren

Mit: Jeff Bridges, John Goodman, Steve Buscemi, Julianne Moor

   

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