Filmarchiv hans bach Lichtspiele

Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa

Sonntag, 3. Mai 2015, 20.00 Uhr
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: € 5


 

Sympathisch schräge Tragikomödie mit den Jungstars von 1992 Leonardo di Caprio (erste Oscarnominierung) und Johnny Depp.

In einer Kleinstadt in Iowa träumt Gilbert Grape von der großen weiten Welt. Doch es gibt nicht nur ein Hindernis, das in an der Erfüllung seiner Träume hindert. Seine gut 250 kg wiegende Mutter kann seit Jahren weder Haus noch Sofa verlassen. Außerdem gibt es da noch zwei Schwestern und den geistig zurückgebliebenen Bruder Arnie, um den sich Gilbert kümmern muss. Doch als ein durchfahrender Wagen mit Motorschaden in der Stadt hängenbleibt. tritt mit Becky plötzlich Sonne in Gilberts Leben.

 

Regie: Lasse Halström

Darsteller: Johnny Depp, Leonardo DiCaprio, Darlene Cates, Juliette Lewis, Mary Steenburgen

USA 1992, 113 Minuten, FSK 6 Jahre

 

 

 

Rush

Sonntag, 12. April 2015, 20.00 Uhr
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: € 5


 

1976. Ein dramatisches Duell zwischen James Hunt und Niki Lauda. Beide sind sie Weltklasse-Rennfahrer und völlig unterschiedliche Persönlichkeiten: Brite Hunt ist ein großspuriger Playboy, dem Alkohol und Frauengeschichten immer wichtiger scheinen als ernsthafte Rennarbeit. Er ist der Rockstar des Formel-1-Zirkus, verheiratet mit dem berühmtsten Model der damaligen Welt. Niki Lauda ist sein kühler, berechnender, aber brillianter Gegenspieler. Am Nürburgring wird klar, dass es hier um mehr als nur den Weltmeistertitel geht. Es geht um das Leben selbst.

 

Regie: Ron Howard
Drehbuch:
Peter Morgan

Darsteller: Daniel Brühl, Chris Hemsworth, Alexandra Maria Lara, Olivia Wilde

USA 2013, 123 Minuten, deutsche Fassung, FSK 12 Jahre

 

 

   

The Big Lebowski

Sonntag, 1. März 2015, 20.00 Uhr
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: € 5

 

 

Leider gibt es noch immer allzu viele arme Menschen, die den genialen Nichtstuer Lebowski, den einzig wahren Dude dieser Welt, noch immer nicht kennen. Doch zum Glück springt hans bach mal wieder ein und präsentiert im März diesen genußreichen cineastischen Nachhhilfeunterricht. Für alle, die schon mitsprechen können: Trotzdem kommen, denn nirgends kommt der Dude besser als mit Flüssigbrot im Jöslar.

 

Zum Inhalt:

Der Nichtsnutz 'The Dude' Lebowski (Jeff Bridges) und seine skurrilen Bowlingfreunde (John Goodman, Steve Buscemi) werden durch eine Verwechslung in eine irrwitzige Entführungsgeschichte der Coen-Brüder verwickelt.

 

Regie: Joel Coen

Alterseinstufung: Freigegeben ab 12 Jahren

Mit: Jeff Bridges, John Goodman, Steve Buscemi, Julianne Moor

   

Kraftidioten

Sonntag, 1. Februar 2015, 20.00 Uhr
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: 5,0 €

 

 

Der gebürtige Schwede und Schneepflugfahrer Nils Dickman (Stellan Skarsgård) wird Einwohner des Jahres in seinem nordnorwegischen Heimatort. Am gleichen Tag wird sein Sohn Ingvar von zwei Gangstern durch eine Überdosis Drogen umgebracht. Die Polizei geht davon aus, dass Ingvar ein Junkie war und ermittelt nicht. Nils ist jedoch davon überzeugt, dass sein Sohn nicht drogenabhängig war, was zum Zerwürfnis zwischen ihm und seiner Frau führt. Als er sich kurze Zeit später in seiner Firmenwerkstatt durch einen Kopfschuss mit einem Gewehr das Leben nehmen will, begegnet er einem drogenabhängigen Kumpel seines Sohnes, der sich in der Werkstatt vor der ansässigen Drogenmafia versteckt.

 

Regisseur: Hans Petter Moland
Drehbuch: Kim Fupz Aakeson
Darsteller: Stellan Skarsgård, Kristofer Hivju, Birgitte Hjort

116 min, Nor 2014

   

Global Shopping Village

Sonntag, 30. Jänner 2015, 20.00 Uhr
Sicherheitszentrum Bezau; Eintritt: 5,0 €



Global Shopping Village begleitet einen Shoppingcenterentwickler und seine Branchenkollegen. Sie planen und realisieren Shoppingcenter. Wir beobachten sie bei der Arbeit, lernen ihre Strategien kennen und folgen ihnen in die verschlungenen Netzwerke des internationalen Kapitals. Doch ihr Handeln bleibt nicht ohne Folgen. An drei repräsentativen Orten in Österreich, Deutschland und Kroatien führen uns Kritiker und Brancheninsider durch die vielfältigen Auswirkungen: Wir besuchen eine Stadt, die ihre Funktion verloren hat, sehen die Blüten von Boom und Blase und erleben, wie sich allmählich Widerstand zu formieren beginnt.
Dieser österreichische Dokumentarfilm (eine Produktion von Golden Girls Filmproduktion) zeigt, dass die Immobilienbranche nicht nur Auswirkungen auf das globale Finanzsystem hat, sondern dass sie auch dramatisch unsere Städte und unsere Lebenswelt verändert.

 

Länge: 80 min.

Ab 12 Jahre
Originalsprache: Deutsch
Drehorte: Wien, Cannes, München, Zagreb, Steiermark, Niederösterreich, Oberösterreich, Düsseldorf, Bulgarien
Österreich 2014

   

Holy Motors

Sonntag, 7. Dezember 2014, 20.00 Uhr
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: 5,0 €

 

„Holy Motors“ beschreibt eine 24-stündige Odyssee im Alltag eines ungewöhnlichen Wesens, Monsieur Oscar, der von einem Leben ins nächste durch ganz Paris eilt. Sein Antrieb für alle Missionen: die Schönheit der Tat. So kann dieser Episodenfilm als eine Aneinanderreihung ununterbrochen fortlaufender Metamorphosen gesehen werden, die dennoch miteinander verwoben sind. Als Bindeglied fungiert die weiße Limousine mit Monsieur Oscars Chauffeurin Céline, die ihn zu Beginn des Films zur Arbeit abholt. Dieses Gefährt, gleichsam Motor des Films, dient somit als Ort aller Rollenwechsel.

 

Erscheinungsdatum: 4. Juli 2012 (Frankreich)

Regisseur: Leos Carax

Länge: 116 Minuten

Musik von: Neil Hannon

   

CARLOS - Der Schakal

Sonntag, 2. November 2014, 19.30 Uhr (früher wegen Überlänge von 185 min)
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: 5,0 €

Die große Sensation des in diesem Jahr mit vielen allzu mittelmäßigen Filmen bestückten Cannes-Programms war CARLOS - DER SCHAKAL, der außer Konkurrenz startete. Entstanden ist nicht nur ein Portrait über den Aufstieg und Fall eines Mannes vor, der zu Zeiten des Kalten Krieges den internationalen Terrorismus mit erfand und die politischen Machtspiele dieser Jahre auch für seine ganz persönlichen Zwecke zu nutzen wusste, sondern vor allem ein atemberaubende Epos einer Ära, in der Ideologie Gewalt legitimierte und der Glaube, die Welt verändern zu können, eine Generation bewegte.
Gespielt wird Carlos von Édgar Ramírez, der, genau wie der reale Carlos, aus Venezuela stammt und für seine Rolle eine wahre schauspielerische Tour de Force hinlegt. An seiner Seite spielt ein starkes deutsch/österreichisches Ensemble, darunter auch Shooting Star Nora von Waldstätten.

Neben der regulären Fassung wird CARLOS – DER SCHAKAL, der zum großen Teil in Österreich gedreht wurde, in ausgewählten Kinos auch in der in Cannes gezeigten "extended Version" gezeigt werden.

 

Frankreich/Deutschland 2010, 185 Minuten, 2.35 : 1
Regie: Olivier Assayas
Drehbuch: Olivier Assayas, Dan Franck
Mit: Édgar Ramírez, Alexander Scheer, Nora von Waldstätten, Christoph Bach u.a.

   

Black Brown White

Sonntag, 5 Oktober 2014, 20:00 Uhr
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: 5,0 €

 

 

Regisseur Erwin Wagenhofer nun einem neuen Genre - dem Spielfilm. Inspiriert durch seine jahrelangen Recherchen, durch die Begegnung mit unterschiedlichsten Menschen sowie die tiefgreifende Beschäftigung mit globalen Inhalten entstand mit BLACK BROWN WHITE ein spannendes, lakonisches Road-Movie, in dessen Verlauf sich ein berechnender Truckfahrer zu einem empathischen Fluchthelfer verwandelt. Die wuchtigen Cinemascope-Bilder von Martin Gschlacht streichen die Einsamkeit und Verlorenheit der Protagonistinnen und Protagonisten heraus.
"Im Mai 2004 war ich im Zuge der Dreharbeiten zu 'We Feed the World' mit einem österreichischen Truck unterwegs von Motril in Südspanien bis nach Wien. Geladen waren 24 Tonnen Tomaten. Eigner und Truckfahrer zugleich war Peter aus Mattersburg im Burgenland, ein angenehmer, intelligenter Zeitgenosse, Anfang vierzig, mit lustiger Kurzhaarfrisur und obligatem Schnauzbart. Sein ganzer Stolz war sein damals neuer Truck Marke 'Scania', den er sich schwarz lackieren ließ und auf dem vorne, oberhalb der Frontscheibe, groß zwei Wörter in weißer Schrift zu lesen waren: 'Don Pedro'! Diesen Ehrentitel hatten ihm die Spanier als Zeichen der Hochachtung gegeben, denn er weiß sich auf der Straße zu behaupten, eben wie ein Don." (Erwin Wagenhofer über die Inspiration zu seinem Filmhelden).

 

Regie: Erwin WagenhoferDrehbuch: Erwin Wagenhofer, Cooky Ziesche
Kamera:
Martin Gschlacht

Musik:
Niño Josele


Mit:
Fritz Karl, Clare-Hope Ashitey, Theo Caleb Chapman, Wotan Wilke Möhring, Francesc Garrido, Jurij Diez, Karl Markovics, Juan Manuel Lara Lara, Emilio Buale Coka, Karl Ferdinand Kratzl, u. a.

Österreich 2010, 107 Minuten, Farbe, 35 mm, teilw. OmU


>> Website zum Film

   

THE GREAT DICTATOR

2.März 2014, 20:00 Uhr
Jöslar Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: 8,0 €

 

Charlie Chaplin sagte einst, hätte er von den Verbrechen, die in den Konzentrationslagern geschehen sind, gewusst, er hätte diesen Film niemals gedreht. Doch von alledem konnte Chaplin Ende der 30er Jahre, als er sich seinen Film Der große Diktator erdachte, nichts wissen. Und so kam der fertige Film 1940 in die amerikanischen Kinos. "Der große Diktator" ist ein Meisterwerk, das Hitler, Mussolini und Kumpanen mit umwerfendem Witz der Lächerlichkeit preisgibt, aber die Perversion ihrer Herrschaft (noch) nicht ausreichend erfassen kann.

 

Originaltitel: The Great Dictator
Deutscher Titel: Der große Diktator
Format: 35mm
Länge: 125 Min.
Fassung: Amerikanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Prädikat: Besonders Wertvoll

   

Liebe (Amour)

30. September 2013, 20:00 Uhr

JÖSLAR Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: 5,0 €

 

Ein kleiner Film über das Sterben, der ein großer über die Liebe ist - und eine Liebeserklärung an die beiden Hauptdarsteller Jean-Louis Trintignant und Emmanuelle Riva, die am Ende ihrer Karrieren noch einmal beweisen, warum sie vor fünf Jahrzehnten zu Idolen geworden waren. Hanekes Blick ist wie immer unsentimental, grausam ist diesmal aber nicht er, sondern das Schicksal, das er betrachtet, mit einer Wärme und Zärtlichkeit, die seinem Kino gut zu Gesicht stehen.

 

Regie: Michael Haneke

Darsteller: Jean-Louis Trintignant, Emanuelle Riva

Frankreich, Deutschland, Österreich 2012

Auszeichnungen: Goldene Palme von Cannes 2012, Oscar Kategorie bester fremdsprachiger Film 2012

 

   

The King´s Speech

3. November 2013, 2ß:00 Uhr

JÖSLAR Andelsbuch (Lichtspiele); Eintritt: 8,0 €

 

 

Der britische Königssohn Bertie (Colin Firth) hat ein gewaltiges Problem: Er stottert so heftig, dass jeder standesgemäße Auftritt zur totalen Blamage für sich und seine royale Sippe wird. Unzählige gescheiterte Lösungsstrategien hat der arme Mann längst jede Hoffnung aufgegeben, seine Sprachbehinderung jemals überwinden zu können. Seine Frau Elizabeth (Helena Bonham Carter) überredet ihn zu einem letzten Anlauf – und schleppt ihn in die Praxis des schrägen Sprachtherapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush). Erst ist Bertie abgeschreckt von Lionels ruppigem Tonfall. Doch schon kurz darauf entwickelt sich eine vorsichtige Freundschaft zwischen den ungleichen Männern und der geplagte Adelsmann erzielt erste Erfolge. Dann überschlagen sich die Ereignisse. George V. stirbt, sein Bruder Edward VIII. (Guy Pearce) entzieht sich der Verantwortung als Thronfolger – und plötzlich wird Bertie zum König gekrönt. Wie aber soll ein stotternder König England in den inzwischen unvermeidlichen Krieg gegen Nazi-Deutschland schicken?

 

Regie: Tom Hooper
Mit: Colin Firth, Helena Bonham Carter, Derek Jacobi

 

   

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