Filmarchiv hans bach Lichtspiele

American Splendor

American Splendor


4.September 2005, 21:00 Uhr

CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Shari Springer Berman, Robert Pulcini
Mit: Paul Giamatti, Hope Davis, Harvey Pekar, Shari Springer Berman

 

Ordinary Life is pretty complex stuff'. Willkommen in der Welt von Harvey Pekar. AMERCAN SPLENDOR taucht voll und ganz ins Universum des exzentrischen Intellektuellen, zwanghaften Sammlers und Dokumentaristen Harvey Pekar ein, dem Kopf hinter den legendären autobiografischen Comics ’American Splendor'.

Nach seinen Ideen zeichnete Robert Crumb die ersten Ausgaben des Kultcomics. Seit über zwei Jahrzehnten zeugen sie von der amerikanischen Herrlichkeit des banalen, leidenschaftlich schrulligen Alltags dieses Einzelkämpfers aus Cleveland, Ohio.

 

http://www.imdb.de/title/tt0305206/

 

 

Lamerica

Lamerica


25.September 2005, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Gianni Amelio  
Kamera: Luca Bigazzi
Schnitt: Simona Paggi
mit: Enrico Lo Verso, Michele Placido, Piro Mikani, Elida Janushi, Carmelo di Mazzarelli

 

Auf dem rostigen Kahn sind hunderte Menschen zusammengepfercht. Wer keinen Platz auf dem Deck ergattern konnte, hängt in dem Masten oder an der Reling. Inmitten der ärmlichen Flüchtlinge kauert sich Gino an den alten Spiro. Aber Spiro ist tot . . . 
Gianni Amelio vertraut Bildern, die um die Welt gingen: albanische Auswanderer auf dem meist hoffnungslosen Weg in ihr "Gelobtes Land" Italien. Gleichzeitig liefert er auch die Bilder, die vor dem Bekannten kommen, Bilder aus Albanien nach dem Sturz des Kommunismus, Bilder der Trostlosigkeit wie des unbeirrbaren Optimismus. Gemessen an den europäischen Filmpreisen, die Amelio bereits gewann (drei, den letzten für LAMERICA) ist er wohl der europäische Filmemacher schlechthin. Er versteht es, europäische Themen mit europäischen Schauspielern mit durchaus beabsichtigter Breitenwirkung umzusetzen. Die Geschichte von Gino und seinem Kumpel Fiore, die auf der Suche nach einem Strohmann für ihre windigen Geschäfte mit den unbedarften Albanern im alten, debilen Spiro den Richtigen gefunden zu haben glauben, ist als "europäisches Road Movie" angelegt: Für Gino beginnt auf der Suche nach dem Alten nicht nur eine Reise durch Albanien, sondern, ganz dem Genre entsprechend, auch eine Reise zu sich selbst.


http://www.imdb.de/title/tt0110299/

 

   

Serkalo - Der Spiegel

Serkalo - Der Spiegel


18.Dezember 2005, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Andrej Tarkowskij
Kamera: Georgi Rerberg
Schnitt: Lyudmila Feiginova
Mit: Margarita Terechowa, Alla Demidowa, Ignat Danilzew, L. Tarkowskaja, Anatoli Solnitsin

 

Ein Mann, Sohn geschiedener Eltern, erinnert sich an die Vergangenheit und hofft, zu sich selbst zu finden. Vor dem Zeithintergrund sowjetischer Politik von den dreissiger bis zu den späten siebziger Jahren gestaltet der russische Regisseur Andrej Tarkowskij einen stark autobiographisch gefärbten und vielschichtigen Film, der durch eigenwillige Montage und mehrere Erzählebenen geprägt ist.

 

http://www.imdb.de/title/tt0072443/

   

Kitchen Stories

Kitchen Stories


6.November 2005, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Bent Hamer
Darsteller: Joachim Calmeyer, Tomas Norström, Bjørn Floberg, Reine Brynolfsson

 

Um den Werbefeldzug für die moderne Küche einleiten zu können, werden zuvor vom schwedischen Forschungsinstitut für Heim und Haushalt eingehende Studien zum Verhalten der Hausfrau in ihrer Küche vorgenommen. Am Ende der Versuchsreihe steht fest: Um ihrer Familie jeden Tag das Essen servieren zu können, läuft die schwedische Hausfrau jedes Jahr eine Strecke, die der zwischen Schweden und dem Kongo gleicht. Wenn man die Küche jedoch nach einem bestimmten Muster anordnen würde, dann müsste sie nur noch bis nach Norditalien laufen, um allen Küchenpflichten nachzugehen. 

Von diesem Erfolg beflügelt, sucht das Institut nun nach einer neuen Herausforderung. Diesmal sollen verlässliche Daten über eine weitere Zielgruppe eingeholt werden: Den männlichen Junggesellen. Zu diesem Zweck werden 18 Beobachter in das kleine Dorf Landstad in Norwegen geschickt, um an freiwilligen Probanden deren Küchenroutine zu studieren.

Beobachter Folke (Tomas Norström) bekommt den kauzigen Junggesellen Isak (Joachim Calmeyer) zugeteilt. Von einem eigens für das Experiment konzipierten Hochsitz in der Ecke der Küche wird Folke nunmehr Isak tagein tagaus beobachten. Dabei darf kein persönlicher Kontakt entstehen und schon gar nicht miteinander gesprochen werden. Der Proband muss zu jeder Zeit dem Beobachter den Zutritt zum Haus gewähren, der Beobachter hingegen darf dem Probanden zu keiner Zeit helfen oder zur Hand gehen. Harte Regeln in der Einsamkeit Norwegens...

 

http://www.imdb.de/title/tt0323872/

   

Das Leben des Brian - Life of Brian

The Life of Brian


18.Dezember 2005, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Terry Jones
Kamera: Peter Biziou
Schnitt: Julián Doyle
Mit: Graham Chapman, Michael Palin, John Cleese,Terry Jones, Eric Idle, Terry Gilliam

 

Er war nicht der Messias, er war nur ein sehr unartiger Junge...

`Always look on the bright side of life´ singen die Gekreuzigten kurz vor dem nahenden Tode. Irgendwie verständlich, dass sich so mancher in seinen Religiösen Gefühlen verletzt sah. Aber der Reihe nach: Der kleine Brian kommt zufällig am selben Tag wie Jesus zur Welt. Die heiligen drei Könige sind nicht die Einzigen, die Brian mit Jesus verwechseln...

Der berühmteste aller Monty Python-Filme und auch heute immer wieder für einen kleinen Skandal gut! Für manche die beste Komödie aller Zeiten, für andere ein Werk des Teufels.

 

http://www.imdb.com/title/tt0079470/

   

Flickering Lights

Flickering Lights


8.Januar 2006, 20:30 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie:     Anders Thomas Jensen
Kamera:     Eric Kress
Schnitt:     Anders Villadsen
Mit: Soren Pilmark, Ulrich Thomsen, Mads Mikkelsen, Nikolaj Lie Kaas, Ole Thestrup

 

Die Midlife-Crisis hat den eben 40 Jahre alt gewordenen Gangster Torkild voll erwischt. Er will sein verpfuschtes Leben endgültig hinter sich lassen und mit einem letzten Coup seine Verbrecherkarriere beenden. Aber die vier Millionen in dem gestohlenen Koffer üben einen zu starken Reiz auf ihn und seine drei Freunde aus, um das Geld einfach beim Auftraggeber abzuliefern und dafür nur eine kleine Provision zu kassieren.
Anders Thomas Jensen, Co-Autor von "Mifune" und Gewinner des Kurzfilm-Oscar für "Election Night", folgt in seinem Spielfilmdebüt seiner Vorliebe für verrückte Außenseiter in verzwickten Situationen: Da das verlassene Haus, in dem die vier Gangster Unterschlupf finden, früher ein Landgasthaus war, beginnen die Freunde, den Gasthof zu renovieren und ihren heimlichen Träumen zu frönen.
"Man hat den Eindruck, als hätte Mister Tarantino mal kurz bei Hans Christian Andersen vorbei geschaut. Herausgekommen ist dabei das Märchen von den vier Ganovenfreunden, die auszogen, um ein Restaurant zu eröffnen und dabei Spuren von Blut hinterlassen."

(Tagesspiegel)


http://www.imdb.de/title/tt0236027/
Verleih: Arsenal

   

Helden wie wir

Helden wie wir


29.Januar 2006, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

Regie: Sebastian Peterson
Kamera: Peter Przybylski
Darsteller: Daniel Borgwardt, Adrian Heidenreich, Xenia Snagowski, Luca Lenz, Kirsten Block, Udo Kroschwald, Volkmar Kleinert

 

"Wer meine Geschichte nicht kennt, wird nicht verstehen, was mit Deutschland los ist. Ich, Klaus Uhltzscht, habe die Berliner Mauer geöffnet." Mit der ihm eigenen Mischung aus Größenwahn und Naivität erzählt Thomas Brussigs Romanheld, eine Art "Forrest Gump der untergehenden DDR", seine Version vom Fall der Mauer.
Der erste Spielfilm des Regisseurs Sebastian Peterson handelt nicht nur vom Ende eines Systems, das sich selbst für unverwüstlich hielt, er beleuchtet auch den Alltag in diesem System. Dazu werden Inszenierung und Original-Filmmaterial aus offiziellen sowie privaten Quellen der DDR miteinander verwoben. Die so unglaubliche wie unterhaltsame Geschichte kommt somit in einer speziell entwickelten, ebenso aufwendigen wie aufregenden Form auf die Leinwand: Die DDR erzählt sich selbst - und läßt so keine Fragen über ihr "Schicksal" offen.
Schon die Geburt von Klaus Uhltzscht in einem Dorfgasthaus im Vogtland ist von Historie umdröhnt: Panzer rollen gegen Prag, am Abend des 20. August 1968.
Die Politik begleitet auch den weiteren Lebensweg des eher unscheinbaren Klaus: Seine Kindheit verbringt er in einer Plattenbauwohnung an der Ost-Berliner Normannenstraße. Das Haus steht direkt gegenüber der Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit. Während der Schulzeit landet der brave Sohn einer Hygieneinspektorin und eines Mannes, dessen Beruf im Dunkeln liegt, als Jungpionier neben FDJ-Chef Egon Krenz auf dem Titelblatt einer großen Illustrierten. Die Berufswahl führt den 18jährigen in die Reihen der Stasi. Und seine Liebe gilt, seit Kindertagen, Yvonne, der Tochter eines Dissidenten. Und da ist ein Traum, der Klaus und Yvonne über all die Jahre begleitet, der Traum von einem riesigen Tulpenfeld bei Amsterdam.
In den wilden Tagen der Vor-Wende-Zeit wird Klaus Uhltzscht gar zum Lebensretter: Sein Blut hilft, das Leben Erich Honeckers zu verlängern. Für Klaus hat die medizinische Geheimaktion allerdings eine fatale Folge: Der eher schüchterne junge Mann wird mit einem Gemächt ausgestattet, das alle quantitativen Vorstellungen sprengt. Und Klaus sprengt damit den Weg in die Freiheit für Millionen - in jener nun schon legendären Nacht des 9. November 1989 . . .


"Ein Unterhaltungsfilm ohne Stars, dafür mit filmischem Feingefühl. Gut." (Die Presse)

 

http://www.kinoweb.de/film99/HeldenWieWir/
FILMLADEN FILMVERLEIH

   

Der Maschinist

Der Maschinist


19.Februar 2006, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

Regie:     Brad Anderson
Kamera: Xavi Giménez,Charlie Jiminez
Schnitt: Luis De La Madrid
Mit: Christian Bale, Jennifer Jason Leigh, Aitana Sánchez-Gijón

 

Der Maschinist Trevor Reznik (CHRISTIAN BALE) hat seit einem Jahr nicht mehr geschlafen. Seine Schlaflosigkeit hat zu einem schockierenden Verfall seiner körperlichen und geistigen Verfassung geführt, den seine Kollegen mit Argwohn, seine einzigen Bezugspersonen - die Prostituierte Stevie (JENNIFER JASON LEIGH) und die Kellnerin Marie (AITANA SÁNCHEZ-GIJÓN) - mit Sorge verfolgen. Dann verschuldet Trevor auch noch einen Arbeitsunfall, bei dem ein Mann einen Arm verliert. Seine Schuldgefühle weichen jedoch bald einem wachsenden Misstrauen und schließlich einer ausgewachsenen Paranoia, als er in seiner Wohnung kryptische Notizen findet und von einem mysteriösen neuen Arbeitskollegen verfolgt wird, den es gar nicht geben soll. Sind all die Vorkommnisse Teil einer großen Verschwörung, die Trevor in den Wahnsinn treiben soll? Oder ist es nur seine Müdigkeit, die ihm langsam aber sicher den Verstand raubt? Entschlossen macht sich Trevor daran, die Lösung eines Rätsels zu finden, das sein Leben in einen schlaflosen Albtraum zu verwandeln droht. Doch je mehr er herausfindet, umso weniger will er wissen...

Nach seinem hoch gelobten Horrorfilm "Session 9" präsentiert Regisseur Brad Anderson einen weiteren Trip durch die paranoiden Abgründe der menschlichen Seele: THE MACHINIST ist ein präzises und atmosphärisch dichtes Psychogramm eines kafkaesken Helden, der von Christian Bale an der Seite von Jennifer Jason Leigh mit beängstigendem körperlichen Einsatz gespielt wird: Für die Rolle hungerte sich der zukünftige "Batman"-Star 30 Kilo von den Rippen. Ein fesselnder Psychotrip, mit dem Anderson in die Fußstapfen von Alfred Hitchcock, David Cronenberg und David Lynch tritt und damit bereits auf zahlreichen internationalen Filmfestivals beim Publikum für Gänsehaut sorgte: THE MACHINIST wurde in diesem Jahr beim Sundance Film Festival uraufgeführt und im Panorama bei den Filmfestspielen von Berlin gezeigt. Er lief im Programm des nationalen Fantasy Filmfestivals, gewann den Hauptpreis beim Neuchâtel International Fantasy Film Festival sowie den "Silver Méliès" der European Fantastic League Federation. Außerdem wurde die spanisch-amerikanische Ko-Produktion zum renommierten Karlovy Vary International Film Festival eingeladen.

 

http://www.imdb.de/title/tt0361862/
Verleih: 3L Filmverleih

   

The General

The General


12.März 2006, 20:30 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

Regie: Buster Keaton, Clyde Bruckman
Kamera: J.Devereux Jennings, Clyde Bruckman
Schnitt: Sherman Kell
Darsteller: Buster Keaton, Marion Mack, Glen Cavender

 

The General, eine der großen und dauerhaften Stummfilmkomödien, bezieht seinen Titel von dem Namen der Maschine, um den sich der ganze Film dreht. Es ist eine durch Unionstruppen entführte Lokomotive, die der Südstaatenheld mitsamt seiner Angebeteten rettet. The General erhält seine humoristischen Glanzlichter dadurch, daß er Geschehnisse von wilder Komik vor einem authentisch rekonstruierten Hintergrund ablaufen läßt, dessen oft außerordentliche visuelle Schönheit an die Bürgerkriegsfotografien Matthew Bradys erinnert. (Buchers Enzyklopädie des Films) Buster Keaton: "Ich bin auf diesen Film stolzer als auf jeden anderen, den ich gemacht habe. Ich habe ein Blatt aus dem Geschichtsbuch genommen und mich in allen Details daran gehalten."


http://www.imdb.de/title/tt0017925/
Verleih: Stadtkino Wien

   

Die Strategie der Schnecke - La estrategia del caracol

Die Strategie der Schnecke - La estrategia del caracol


2.April 2006, 20:30 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

Regie: Sergio Cabrera
Kamera: Carlos Congote
Schnitt: Nicholas Wentworth, Manuel Navia
Darsteller: Frank Ramirez, Fausto Cabrera, Florina Lemaitre, Delfina Guido

 

Wo immer eine Schnecke sich befinden mag - ihr Haus verliert sie nie. Sie trägt es auf ihrem Rücken, kann sich immer und überall dorthin zurückziehen. Was aber sollen die Bewohner eines Mietshauses in Bogotá tun, die vom Hausbesitzer, einem neureichen Yuppie, "entmietet" werden? Seit Jahren leben sie schon zusammen und fühlen sich trotz der drangvollen Enge heimisch: Jacinto, der alte Anarchist; Romero, der Anwalt, der keine Zulassung hat, doch die Gesetzestricks kennt; ein junger Revolutionär, der sich gerne auf die Massen stützt; ein Pater, der im Diesseits Befriedigung sucht; Gabriel, der sich als Gabriela verkauft; eine Alte, die mit einem Scheintoten lebt und der ein Wunder geschieht. Sie alle haben keine Chance, aber sie nutzen sie. Denn der Anarchist Jacinto entwickelt einen schlitzohrig-genialen Plan, wie man die noch verbleibende Zeit bis zum angedrohten Rauswurf nutzen kann: Die Strategie der Schnecke . . .
"Mit seinem skurrilen Zugang beleuchtet Regisseur Sergio Cabrera auf wundervolle Weise die Situation des Menschen im Staat: Er erzählt von Würde und Willkür, von Anarchie und Ausgeliefertsein. Und er erzählt von Treue [. . .]. Die Treue schweißt sie zusammen, und aus ihren verqueren Beziehungen entsteht diese poetische Geschichte, eine ernste Komödie über 'la dignidad' - die Würde des Menschen." (Der Spiegel)

 

"Der beste Spiegel Kolumbiens in seiner gesamten Filmgeschichte." (Gabriel García Márquez)

"DIE STRATEGIE DER SCHNECKE ist populäres Kino aus Lateinamerika im besten Sinne des Wortes: Politisch engagiert, aber gleichzeitig mit viel Kraft und Spaß inszeniert." (Tip Berlin)


http://www.imdb.de/title/tt0109747/
VERLEIH: FILMLADEN

   

Der Mann ohne Vergangenheit

Der Mann ohne Vergangenheit


23.April 2006, 20:30 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Aki Kaurismäki
Kamera: Timo Salminen
Schnitt: Timo Linnasalo
Darsteller: Markku Peltola, Kati Outinnen, Juhani Niemelä, Kaija Pakrinen, Sakari Kuosmanen

 

Ein Arbeiter kommt nachts am Hauptbahnhof von Helsinki an und wartet im benachbarten Park auf die Morgendämmerung. Drei Rowdies schlagen ihn dort zusammen und rauben ihn aus. Im Krankenhaus wird er für tot erklärt, doch er steht wieder auf und wird schließlich am Hafenufer von Obdachlosen aufgefunden. Der Mann hat seine Erinnerung völlig verloren.
Der Film ist eine tragisch-komische Sozialreportage in Form eines Märchens, erzählt mit finnischer Melancholie und viel lakonischem Humor. Auf die Frage, woher es komme, dass sein neuer Film eine relativ positive Stimmung verbreite, meinte Kaurismäki: "Wer keine Hoffnung mehr hat, muss lächeln."

"Keiner kann mit weniger mehr erzählen als er. Also: Höchste Empfehlung!" (Der Standard)

 

http://www.imdb.de/title/tt0311519/
Verleih: Stadtkino

   

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